Referenz - Rundgang

Haben Sie sich schon Gedanken gemacht, wie das Denken von Relativitäten oder Referenzen entstand und weiter ging? Das Feste ist beliebt, das Bewegte auch, die Frage der Referenz bleibt beim Denken von Fest-Bewegt. Die Referenz kann fest oder in Bewegung sein, Referenz und Bewegung sind also zwei Dimensionen des Denkens.

Götterglaube
Es wird eine Person gesucht, in Richtung Ahnen, und die Nachkommen werden zu diesen relativ gesehen.

Person-Person: Höhlengleichnis
Hier werden Personen gedacht, die weniger wissen als die Betrachter, was dazu führen muss, dass es weitere Personen geben könnte, die „höhere Betrachter“ sind. Der höhere Betrachter wäre demnach immer der richtigere.

Geozentrisches Weltbild
Auch hier war etwas vorhanden, das als Referenz gedacht wurde, nämlich ganz einfach die Erde. Sie war die einzige Referenz. Neue Referenz wurde zumindest vorläufig die Sonne.

Newton
auch hier war schon die Relativierung im Spiel, nämlich dass es eine Abhängigkeit von Massen gab, und dass diese sich anzogen, dass also die Eigenschaft „schwer“ nicht mehr erforderlich war, sondern die Anziehungskraft relativ zu den Massen zu sehen war, was mit dem Gravitationsgesetz beschrieben wird.

Marx: Geld als Arbeitskraft
Marx sah die Relativität des Geldes völlig richtig, nämlich dass Geld nicht mit Geld bewertet werden kann. Nur setzte er Arbeitskraft als Referenz ein, nutzte das Wort Referenz jedoch nach meiner aktuellen Kenntnis nicht. So ersetzte er eine absurden Selbstreferenz mit der absoluten Referenz der Arbeitskraft. Damit war aber ein Relativismus noch ausgeschlossen.

Relativitätstheorie, spezielle oder allgemeine vs. klassische Physik

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Es geht also oft um eine Referenz, die gedacht wird, soll, oder notgedrungen genommen werden muss, um aus anderen Problemen heraus zu kommen, oder weil entschieden werden muss. Manchmal geschieht das mit dem Wort Real. Und "re" ist Sache, das Wort wird hier für alles Mögliche genommen.

Marx verbrachte viel Zeit damit, die Referenz Geld zu demontieren, und wählte statt dessen die Referenz Arbeit.

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Die Absätze hier oben sind nur mit einem Kassensturz vergleichbar, sie entsprechen einer völlig undifferenzierten Vorgehensweise, und mögen die Frage vorbereiten, mehr nicht.

Also suchte ich dieses Denken der Relativitäten und Referenzen auf Wikipedia. Teilweise vergebens. Ich wusste, dass ich auf die Relativitätstheorien Spezielle RT und allgemeine RT stoßen würde, um diese ging es mir jedoch nicht. Ich stieß auf die Begriffserklärungsseite, die sich wiederum fast nur auf die SRT und die ART beziehen. Ich dachte gleichzeitig an die Planck-Referenzen.

Die Begriffserklärungsseite zu den Relatitivitätstheorie führte mich zu
https://de.wikipedia.org/wiki/Kritik_an_der_Relativit%C3%A4tstheorie

Von daher kam ich zur „Bad-Nauheim-Debatte“ (September 1920)

Insbesondere die Gespräche zwischen Einstein, Philipp Lenard, Gustav Mie und Hermann Weyl wurden auf dieser Seite zitiert.

Auf der Versammlung der deutschen Naturforscher und Ärzte, machte Letzterer (Lenard) folgende Einwände (wobei die veröffentlichten Schilderungen dieser Diskussion zum Teil unvollständig sind): Er kritisierte das Fehlen von „Anschaulichkeit“ in der Relativitätstheorie, wobei dies nur durch die Annahme der Äthertheorie erreicht werden könne. Einstein erwiderte, dass die Inhalte der „Anschaulichkeit“ oder des „gesunden Menschenverstandes“ historisch gewachsen und veränderlich sind, sodass sie nicht als Kriterien für die Richtigkeit einer Theorie verwendet werden können.

https://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Lenard

Lenard (1862-1847) hatte, so wie ich las, eine Biographie, die vieles Unterschiedliches enthielt:

- Er war ein großer Erfinder und Wissenschaftler.

- Er war eine streitbare Person, etwa gegen Röntgen, weil er die Erfindung Röntgens auch beanspruchte. „Röntgenröhre als Spezialfall der Lenardröhre“ aus wikipedia oben.

- Er verstand die Relativitätstheorie nicht.

- Er verband sein Wissen mit dem Nazismus-System und setzte sich politisch damit ein.

- Sein Schüler Rupp zeigte, dass die Relativitätstheorie richtig war, dieser wurde aber später als Fälscher entlarvt.

- Alles in allem kann gesagt werden, dass seine Forschungarbeit 1920 endete, also mit 58 Jahren.

Weiter in dieser Debatte aus Wikipedia:

Lenard und Mie wandten ein, dass das Relativitätsprinzip nur für Kräfte gültig sein kann, die von realen Massen erzeugte wurden, nicht jedoch für fiktive Gravitationsfelder. Einstein erwiderte, dass aufgrund des Machschen Prinzips auch die fiktiven Gravitationsfelder den realen, fernen Massen zugeschrieben werden können. Tatsächlich war dieser Einwand von Lenard und Mie jedoch berechtigt, denn das Machsche Prinzip (siehe oben: Abschnitt „Allgemeine Kovarianz“) und somit auch die Relativität der Beschleunigung ist in der allgemeinen Relativitätstheorie nicht vollständig erfüllt.“

Mehr zu dieser Debatte:

https://en.wikisource.org/wiki/Translation:The_Bad_Nauheim_Debate

Von den Online-Texten war zumindest ein Link zugänglich: http://www.digizeitschriften.de

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Hier will ich nun weiter mit der Suche nach der Definition von

Referenz
https://de.wikipedia.org/wiki/Referenz
eine Begriffserklärungsseite

Diese führt zur unbrauchbaren Linguistik-Seite, die anderen sind hier sowieso nicht brauchbar.

Der englische Text führt auch zu nichts.

Auch der französische mit dem Wort repere deutet die Referenz an. So ging ich wieder zu Planck, ganz einfach weil er die Referenzen für die Skalen physikalischer Größen suchte.

Planck-Einheiten
https://de.wikipedia.org/wiki/Planck-Einheiten#Definitionen
Hier wird dann das Wort Einheiten und Grundgrößen gebraucht.

Einheit
https://de.wikipedia.org/wiki/Einheit
(Begriffserkärungsseite)

Einheit als Dimension des Denkens bedarf nicht der Referenz, weil die Referenz an einer beliebigen Stelle sein kann. So wie das Definieren der Temperaturstkala zwischen Gefrierpunkt und Siedepunkt, die nicht völlig beliebig ist, aber nicht zur absoluten Referenz führt, die zumindest am untersten Ende gefunden werden konnte, beim Nullpunkt.

Größenordnung
https://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%B6%C3%9Fenordnung

Die weitere Suche nach Absolut

Absolut
https://de.wikipedia.org/wiki/Absolut
(Begriffserkärungsseite)

Dieser ist wohl der vielseitigste Artikel in der Nähe von Referenz. Ungewollt klickte ich auf:
https://de.wikipedia.org/wiki/Absolutheitsanspruch

Hier geht es um den Anspruch, wie wäre es mit dem Wort Referenz-Anspruch? Dann müssten die Referenzen verglichen werden, und Kriterien müssten gelten, und die Frage würde sich stellen: Warum die eine oder andere?

Also ging ich noch zu:
Das Absolute
https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Absolute

Zitate:
.. verwandt mit dem Unbedingten..

Kant bestimmt in der Kritik der reinen Vernunft das Absolute als das Unbedingte in der Erkenntnis.

In der Kritik der praktischen Vernunft bestimmt Kant das Unbedingte als den Bestimmungsgrund des Willens, der im moralischen Gesetz gegeben ist. Es ist dort eine regulative Idee, um Moralität und Glückseligkeit zusammenzubringen, was für Kant das „höchste Gut“ (KpV, 5, 108) darstellt.
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Interessant an der Bad-Nauheim-Debatte ist der Satz des Einstein: „dass die Inhalte der „Anschaulichkeit“ oder des „gesunden Menschenverstandes“ historisch gewachsen und veränderlich sind, sodass sie nicht als Kriterien für die Richtigkeit einer Theorie verwendet werden können.“ Er präzisierte seine Gedanken weiter, hier wiederhole ich sie nicht.

Dieser Satz gibt einiges zu denken.

Angenommen ich sage: Ich stelle mir vor, dass dies oder jenes existiert, und zudem, dass es sicher existieren muss. Nun ist das noch keine Theorie, aber es ist schon ein Satz der Art, wie man sie so oft hört. Das was existieren muss könnte das Gute sein, das Böse, eine platonische Idee, ein Begriff.

Darauf kann der Satz des Einstein angewandt werden. Wenn die genannten Kriterien nicht einmal für die Richtigkeit einer Theorie verwendet werden können, wieso denn auf die holprigen Sätze eines Hinz und Kunz, die er dann als Wahrheit, Meinung, Glaube darstellt. Diese Frage würde mir entstehen.

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Eine weiter Zufälligkeit gab es bei meinem Rundgang. Bei
Kritik der Relativitätstheorie
https://de.wikipedia.org/wiki/Kritik_an_der_Relativit%C3%A4tstheorie

fand ich zudem ein Wort, das mir vor einer Woche vor die Nase gehalten wurde, was mich stutzig macht, und die Sätze, die mit diesen Wörtern gemacht werden, wie etwa:

Am Anfang ist das Staunen vor den Rätseln.

Nichts ist mir suspekter als das. Warum sollte ich zusätzlich noch staunen und Rätsel lösen? Wessen Rätsel?

Der Satz ist mir so wie der Satz: An allem Anfang steht die Gottesfurcht.

Warum nicht? Aber ist es keine Rechnung ohne den Wirt?

Der Moral, nach der eine Person versuchen sollte, Rätsel zu lösen, zu staunen, sich zu interessieren, kann ich nur als Lehrerwunsch ansehen. Wenn etwas angeboren ist, dann sehe ich die Nutzung von Wörtern zu Instanzen oder psychologischen Vermögen wie Staunfähigkeit, Suchervermögen, Begabung, Genialität eher misstrauisch gegenüber. Und dass diese Instanzen der Keim für das sind, was angelegt sein sollte, gefördert werden sollte. Ich denke dann analog zur Nietzsche, als er die Moral kritisierte, ungefähr mit dem Satz: „Ein Baum, wie er sein soll, was für ein Unsinn!“

Also heute habe ich das Wort Rätsel in einem ganz anderen Zusammenhang gefunden:

Personen, die bereits vor der Veröffentlichung der Relativitätstheorie eigene Modelle entwickelt hatten, die auf eine einfache Weise einige oder gar alle Rätsel der Welt lösen sollten“ ...

In den Absätzen, die dort stehen, zeigt sich, wie die jeweiligen Rätsellösungen zur Verteidigung dieser führen konnten. So ist vielleicht in dem Wort Rätsel schon der Samen gelegt, dass Unsinn sich bildet und verbreitet. Schon das subjektives Formulieren eines Rätsels kann dazu führen, dass andere Personen auf Irrwegen suchen. Ebenso ist es mit dem Staunen. Ein mir bekannter ETH-Abgänger flog nach Cape Canaveral, um zu sehen, wie eine Rakete hochstieg, hatte dabei ein Staunen, eine Erfahrung von Größe, die seinen Glauben an Gott bestätigte.

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Dass Relativitätstheorie wegen der erforderlichen hohen Mathematik nicht jedermanns Sache ist, ergibt sich aus meinem Rundgang. Ich belle jedoch nicht vor allem Fremden wie ein Hund. Nebenbei, und das hat nichts mit Schätzung oder Verachtung einer Theorie zu tun, geht die Frage einher: Was hat das große Wissen den Zeitgenossen und Nachkommen genutzt? Sie konnten mit der Zeit immer mehr verbrauchen, und damit zerstören, sie konnten immer mehr gegeneinander tun als vorher. Jeder will das Wissen nutzen, und findet, dass die Erfindungen für sein Leben ein Wohl sind, und dass sie zum Wohlstand gehören. Jeder will eine Ausnahme sein, indem er sich genehmigt, ein wenig mehr konsumieren zu dürfen als die Nachbarn. Elektromagnetische Wellen, das Nutzen aller vier physikalischen Kräfte gehören zum Wohlstand aller, egal ob unter Diktatoren, Demokratien oder Gottesstaaten, wer will schon ohne Wellen leben? Und dafür sorgen die genannten Obrigkeiten. In dem Sinne sind sich fast alle einig mit dem Wohlstand. Trotz Kriegen, Tod, Krankheiten, Friedensmissionen und Meinungsverschiedenheiten. In dem Sinne bleibt Partei-Ergreifung für das eine oder andere eine Minimalität, egal ob Partei für ein Wissenssystem oder ein sonstiges abstruses System auf der Tagesordnung steht. Ich bin in der Hinsicht auf der Seite eines Extinction-Notrufs, aber nicht auf der Seite der Durchsetzung dieses Systems auf Straßen und vor den Politikern. Das wäre mir so, als wären Politiker Ursachen des Konsums. Für die Linken: So als wären die Kapitalisten insbesondere für den Konsum und die Zerstörung. Für Geld und Konsum aller setzen sich die Linken ein.

Der Satz, das eine könnte vom anderen benutzt werden, sind mir völlig abstrus. In dem Fall ist die Bedeutung der Wortkombination „Jenseits von Gut und Böse“ mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unverstanden.

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Bei meinem Rundgang vergaß ich fast den Artikel zu Relativismus:

Relativismus
https://de.wikipedia.org/wiki/Relativismus

Dieser Artikel ist sehr interessant, er führt hier zu weit.

Skeptizismus ist auch zu bedenken, der aber hat schlechtere Chancen, weil er der Sprache, also der ihm widersprechenden Referenz bedarf.

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Bei diesem Rundgang kam ich auch zu einer Stelle, ich kann bzw. versuche sie nicht wieder zu finden, es ging um die Frage nach der Zahl der Dimensionen. Drei, bei Minkowski oder vorher schon vier, dann habe ich die Stelle gefunden, nach der es etwa zehn Dimensionen braucht, um alles zu erklären. Da bin ich schon wieder beim Punkt, nach dem Hinz und Kunz, wie ich einer bin, sich nicht beteiligen kann. Wenn es schon vieler Dimensionen bedarf, wie sinnig ist dann die Replik, dass es auch noch eine andere Meinung gibt, ein Kontra zum Pro. Insbesondere dann, wenn es je nach Umstand zehn oder noch mehr Meinungen geben kann, und wenn diese an verschiedenen Orten und Zeiten angegeben werden, und diese Orte und Zeiten von den Diskutanten kunterbunt benutzt werden.

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Ein Hin- und Zurück von physikalischen Größen zu Entitäten, die nicht messbar sind, aber schon vergleichbar oder zumindest bemerkbar sind, schlug Rudolf v. Carnap denkend vor. Die folgenden Definitionen klären die allgemeine Frage der Referenzen nicht.

Zitate

Physikalische Größen
https://de.wikipedia.org/wiki/Physikalische_Gr%C3%B6%C3%9Fe

Diejenigen physikalischen Größen, die als Basis eines Größensystems festgelegt sind, heißen Basisgrößen.“

Als physikalische Größe bezeichnet man ein Merkmal dann, wenn dieses einen Wert besitzt, sodass das Verhältnis zweier Merkmalswerte ein reeller Zahlenfaktor (Verhältnisgröße)“

Die Messbarkeit eines Merkmals, d. h. die Angabe einer eindeutigen und reproduzierbaren Messvorschrift für einen Vergleich, ist gleichwertig mit der Definition einer physikalischen Größe.“

Entität
https://de.wikipedia.org/wiki/Entit%C3%A4t

Monaden habe ich nicht berücksichtigt, und ich lasse das Durcheinander der nicht-diffferenzierten Vorgehensweise, die oben schon zugegeben wurde. Die Relativitätstheorie ist schließlich absolut etwas anderes als die Relationen in Gleichungen, nur kann mit einer Relativitätstheorie ein neues Denken mit einem vorhergehenden denkend in Relation gesetzt werden. Mehr als dies kann auf naive Weise nicht gesagt werden, und das wird auch mit den Bildern zur einfachen Erklärung der Relativitätstheorie gezeigt.

So ist die Referenz Geld oder Arbeitskraft mathematisch gesehen eine einfache Sache von Relationen. Trotz Existenz von hoher Mathematik geht das übliche ökonomische Denken völlig undifferenziert vor, indem es bei Bewertungen immer Geld als Referenz annimmt. Auf diese Weise werden schädliche Tätigkeiten der Zerstörung naiv angegangen, und dem Einzelnen wird aufgetragen, sie nicht zu tun, ohne die Ursachen, die Kreisläufe zu sehen. Und wenn, dann fixieren sich die Problemlöser auf bestimmte Stellen, so dass Flickschustereien an der Tagesordnung sind. So etwa wird die CO2-“Herstellung“ bestraft, mit Geldwegnahme, statt die Ursache anzugehen. Dort wo Kohle herkommt, setzen nur von Aktivisten an. Die übliche Vorgehensweise hinkt der Logik und Mathematik demnach nach, wie die hier unten beschriebene in der Chemie um 1800.

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Grenzsetzende Referenz und Referenz zwischen Sachen
Es ist jedenfalls ein Unterschied zwischen

einer grenzsetzenden Referenz auf einer Skala, z.B. bei einer physikalischen Größe wie der Temperatur

und

verschiedenen Sachen, bei denen die eine als Referenz angenommen wird, und das andere auf sie bezogen wird. z.B. Geld mit Referenz Arbeitskraft, oder Geld mit Referenz Energie.

In den mathematische Formeln, auch auf Physik angewandt kann jeweils die eine Größe oder die andere genommen werden. So ist auch hier eine beliebige Setzung möglich, die aber anderer Natur ist als die Setzung auf einer Skala, bei der eine natürliche oder künstliche Grenze gesetzt wird.

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Von Überlegungen zu Mathematik ausgehend scheint es nur Relationen zwischen vielem zu geben, und in den Formeln kann alles Mögliche als Referenz angesehen werden können. Deswegen ist Referenz der Mathematik vermutlich ziemlich fremd. Ein Rückblick auf die letzten Jahrhunderte zeigt, dass die Mathematik schon um 1700 sehr fortgeschritten war, vergleichsweise dazu in der Chemie das Gesetz der konstanten Proportionen 1765 als Dogma von ewiger Wahrheit galt, und um 1800 noch unklar war: https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_der_konstanten_Proportionen. Es ging effektiv zu schnell in den zweihundert letzten Jahren. Die Mathematik lief der Physik voraus, jetzt jedoch fragt es sich, ob das noch so sinnvoll ist. Mathematik will sich anwenden, bevor überhaupt etwas Mathematisierbares von Wert vorliegt. Und der Umkehrschluss ist, dass Mathematiker und Logiker einen großen Bogen um mathematisch gesehen einfache Probleme machen, die aber riesige aktuelle Probleme sind. Sind sie für Mathematiker Kleinkram? Und schießen sie mit Kanonen auf Spatzen, und bewundern nur ihre Kanonen?

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